Der 'letzte' Halbe am Werbellinsee - TVB 09
Triathlon,Training,Berlin,Verein,TVB09,Schwimmen,Vereinsleben,Ironman,Langdistanz,Kurzstrecke,Olympia,Olympisch,Grünau,Köpenick,Rad,Radfahren,Sport,
947
post-template-default,single,single-post,postid-947,single-format-standard,ajax_fade,page_not_loaded,,footer_responsive_adv,hide_top_bar_on_mobile_header,qode-theme-ver-10.1.1,wpb-js-composer js-comp-ver-5.0.1,vc_responsive

Der ‚letzte‘ Halbe am Werbellinsee

Der ‚letzte‘ Halbe am Werbellinsee

Rennbericht ‚Der Halbe‘ am Werbellinsee 2017

 

Nun ist es also Geschichte – mein erster Start als Neuling in den Vereinsfarben des TVB 09.

Hier ein kleiner Überblick:

 

Da das Rennen über die Halbdistanz am Werbellinsee für mich nur als Standortbestimmung nach einer alles andere als optimalen Saisonvorbereitung dienen sollte und ich auf Grund von Achillessehnenbeschwerden nicht sicher war, ob ich die Laufstrecke überhaupt bewältigen kann, reiste ich ohne großen Druck aber doch mit einer gewissen Anspannung nach Brandenburg.

 

Als ausgewiesener Nichtschwimmer ging ich dann mit ca. 110 MitkonkurrentInnen um 8.30 Uhr ins Wasser. Neopren erlaubt! Es war etwas windig und folglich wellig und ich fand keinen rechten Rhythmus zumal die Schwimmstrecke in diesem Jahr noch durch einen kurzen Landgang unterbrochen war. Nach extrem bescheidenen 44 Minuten verlies ich im hinteren Drittel des Feldes das Wasser.

 

Es folgte ein ordentlicher Wechsel und guter Start auf die Radstrecke. Anfangs noch ziemlich nass, trocknete die Strecke im Laufe des Rennens zusehends ab. Trotz eines kleinen Zwischentiefs konnte ich einige Teilnehmer überholen. Mit einer Nettozeit von 2:32 h bei dieser nicht ganz einfachen Strecke stieg ich zufrieden vom Rad und machte mich mit einem etwas flauen Gefühl im Magen auf die Laufstrecke.

 

Die Bedenken, dass sich die Achillessehne wieder meldet und ich als DNF in den Listen geführt werde war allgegenwärtig. Folglich bin ich sehr verhalten angelaufen und war die erste Laufrunde eigentlich nur damit beschäftigt, nicht zu überpacen, irgendwie meine Position zu halten und meinen Körper zu schonen. Die Sehne meldete sich aber nicht, sodaß ich zum Beginn der zweiten Hälfte nochmal kräftig Tempo zulegte, noch ordentlich Plätze gut machte und tatsächlich beschwerdefrei die Ziellinie überqueren konnte. Der Halbmarathon schlug hierbei mit einer Nettozeit von knapp 1:42 h zu buche – da geht noch was…..

 

Bleibt unterm Strich eine Zielzeit von 5:06:12 h, Platz 33 in der Gesamtwertung und der dritte Platz in meiner Altersklasse M 50.

Fotos folgen!!!!

 

Jetzt heisst es erstmal regenerieren und dann volle Konzentration auf den Berlin XL über die Langdistanz.

Ich freu mich drauf. Bis dann.

 

(C) Andreas Wahl