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Rennbericht Ironman Hamburg

Rennbericht Ironman Hamburg

Bereits bei der Anreise am Freitag war die erste Information, die mich im IronMan Messebereich erreichte die, dass die Stadt Hamburg ab Samstagmorgen ein Badeverbot wegen erhöhter Blaualgenkonzentration aussprechen wird – also kein Schwimmen!

Ich war zwar nicht wegen einer Duathlonveranstaltung angereist, aber als extrem schlechter Schwimmer konnte ich mit dieser Entscheidung gut leben.

So ging es am Sonntag also bei noch angenehmen Temperaturen auf eine knapp 6 km lange Laufstrecke. Mit KM-Zeiten von ca. 4:35 min war ich gut unterwegs und lief nach genau 27 min. in die doch recht lange Wechselzone.

Beim Aufsteigen auf das Rad habe ich leider mein Bein nicht ordentlich über den Sattel gehoben und bin an dem am Sattel angebrachten Flaschenhalter hängen geblieben. Als Folge hatte ich einen kleinen Cut am Oberschenkel und der Deckel meiner Flasche war weg. Das nennt man wohl Hektik im Wettkampf……. Konnte aber an der ersten Verpflegung ausreichend Flüssigkeit aufnehmen, sodass es alles kein Problem war.
Die neue Radstrecke in HH erwies sich als außerordentlich schnell und meine Beine fühlten sich auf der ersten von zwei Radrunden auch ausgesprochen gut an, also gab ich ordentlich Gas und war auf dem Weg, eine Zeit unter fünf Stunden einzufahren. Auf der zweiten Radrunde kam jedoch Wind auf und der Weg raus aus HH wurden zu einer echten Erfahrung. Jetzt war kämpfen angesagt und ein Tempo zu wählen, welches mir noch die Chance auf einen guten Marathon ermöglicht. Stadteinwärts lief es dann wieder ganz ordentlich und ich konnte in einer für mich sehr starken Zeit von 5:04:41 mein Fahrrad in der Wechselzone abstellen.

Ohne den fehlenden Fahrtwind merkte ich jetzt erstmals, wie stark die Temperatur seit Rennbeginn bereits angestiegen war. Trotzdem bin ich sehr optimistisch auf die Laufstrecke gestartet. Dank neuer Einlagen in meinen Laufschuhen hatte ich eine beschwerdefreie Vorbereitung durchlaufen und eine Marathonzeit von 3:45 erschien mir durchaus realistisch. Auf der ersten von vier Laufrunden konnte ich das angestrebte Tempo auch umsetzen, doch dann kamen die Probleme…. Zu Beginn der zweiten Laufrunde bin ich ziemlich eingebrochen und habe erstmals wirklich realisiert, wie sehr sich mein Körper bereits aufgeheizt hatte. Um nicht als DNF in den Ergebnislisten aufzutauchen musste ich mich von meinen Zielen schnell verabschieden. Die Verpflegungsstationen bin ich von da an nur noch gegangen, um meinen Körper mit den gereichten Schwämmen und Eiswürfeln deutlich runter zu kühlen. In einem kontrollierten Tempo konnte ich so doch noch das Ziel erreichen, wenn auch nicht in der erhofften Zeit. Auf dem letzten Kilometer des Marathons hat mich Thoralf (der ca. 15 Minuten nach mir gestartet war) noch recht leichtfüßig und geradewegs Richtung WM Qualifikation unterwegs überholt. Hierfür mein voller Respekt, nochmals herzlichen Glückwunsch und natürlich ganz viel Spaß und Erfolg auf Big Island.

 

Mein persönliches Fazit für Hamburg: ein kurzer Eröffnungslauf, der schwer einzuordnen ist. Eine persönliche Bestleistung beim RadSplit (trotz etwas missratener zweiter Runde) und zum Schluss den schlechtesten Marathon (4:03:39), den ich jemals gelaufen bin. Bleibt eine Zielzeit von 9:44:19.

Bestes Banner auf der Strecke: DUATHLON MACHT AUCH SPASS! #BLAUALGENPARTY

 

(C) Andreas W.

 

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