TVB 09 | Thoralfs Hawaii Vorbereitung Teil 2
Triathlon,Training,Berlin,Verein,TVB09,Schwimmen,Vereinsleben,Ironman,Langdistanz,Kurzstrecke,Olympia,Olympisch,Grünau,Köpenick,Rad,Radfahren,Sport,
1473
post-template-default,single,single-post,postid-1473,single-format-standard,tribe-no-js,ajax_fade,page_not_loaded,,footer_responsive_adv,hide_top_bar_on_mobile_header,qode-theme-ver-10.1.1,wpb-js-composer js-comp-ver-5.0.1,vc_responsive

Thoralfs Hawaii Vorbereitung Teil 2

Thoralfs Hawaii Vorbereitung Teil 2

31.08.
Muss das immer so weh tun… 🙂
Heute eigentlich nichts Spektakuläres auf dem Plan, 20 min AT direkt vor dem Crescendo – Dauerlauf.
Beim genauen Hinsehen auf das Atletha Portal und die Vorgaben der TE sah ich es. Sonst waren es 10-12km, jetzt stand aber Crescendo Lang =16km im Plan.
Oh je , das wird ja doch wieder schmerzhaft…und es begann mit der befolgten Anweisung von Marcel zur Athletik: 20 Übungen a 1min 10 statisch 10 dynamisch, alles ohne Pause, 20 Minuten durch „Halten“.
Mit einer Auswahl an Exercises aus Kerstin S. AT-Runden vom Sonntags- Paramount-Training im Winter (sehr empfehlenswert!) setzte ich mich den ersten kleinen Qualen aus. Wegen der „Zuschauer“ am Fitness -Klettergerüst (wer weiß, wie man das modern nennt?) am Asphalt-Oval in der Wuhlheide konnte ich mir hier auch keine Schlappe leisten, schon gar nicht mit Tri-Shirt vom XL auf dem Thora(x)lf 😉
Nun, ähnlich wie gestern auf dem Rad, wollte ich auf den ersten Metern auf dem Oval das Tempo finden für die Einheit. 16km und nach jeweils 4km 15“ schneller. Die dritten vier sollten genau an der Schwelle zum GA2 sein, also von dort zurück gerechnet musste ich mit zügigen 5:15 starten. Da mag manch einer lächelnd Abwinken, aber nach dem 100er gestern und der 1963 im Ausweis war das schon nicht ohne für mich, gefühlt. Nach zwei Runden Asphaltpiste (1600m) ging es aber heute nicht weiter im Kreis, sondern in den Wald Richtung FEZ. Hier kennt sich der TVBler aus und es fiel mir nicht schwer auf allen auffindbaren einigermaßen festen Wegen durch die Wuhlheide zu kreuzen. Denn schon in Stufe zwei merkte ich, dass das Tempo auf Waldboden nicht zu bringen war. Als die dritten 4km gestartet waren -die letzten 4 waren mir erstmal egal-, wusste ich schon nicht, wie ich diese bis zu Ende durchstehen sollte. Schmerz in der rechten Wade, Uhr anhalten, 7 Sekunden Dehnen und weiter. Die Lunge fauchte und mir war es fast peinlich so mit 4:45 /km durch die Wuhlheide und an den nach Erholung suchenden vorbei zu hetzen.
Km12 nun noch schneller? Ne, ich bin doch schon wie befohlen am Schwellenpuls bei knapp160 gelaufen. Wie sollte das gehen?!
Ich erinnerte mich an das Wochenende in Kallinchen, wo mir Marcel mit seinem auffälligen Laufstil ein paar Mal entgegen kam -ne nur einmal und einmal von hinten beim Überrunden ;-(. Gut studiert und nachgeahmt hatte mir das in der letzten Laufrunde am Motzener See schon geholfen.
Also den ganzen Körper noch mal 2 Grad nach vorne und die Arme richtig ins Läuferdreieck gebracht, so dass die Hände vorne bis auf Schulterhöhe kamen ( meine Schwäche sonst) und siehe da, es ging noch was. Mittlerweile hatte ich mich wieder zum Asphaltoval durchgeschlagen, weil angepeilte 4:30 gingen wenn überhaupt nur hier. Der Puls war nun deutlich jenseits der 160 und die Uhr zeigte jetzt sogar konstant 4:21. Super dachte ich, auch wenn die letzten zwei Runden noch mal sehr laaaang wurden und sich anfühlten wie die letzten in Kallinchen beim Rocken der AK mit Schatti.
Frage an den Trainer: Muss das immer so weh tun… 🙂
Bis bald mal wieder und sportlich liebe Grüße
Thori