TVB 09 | Vansbrosimningen
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Vansbrosimningen

Vansbrosimningen

Liebe Sportsfreunde,

ich schicke einen Gruß von meiner vierten Reise innerhalb eines Jahres nach Schweden.
Ob ich am Sonntag nach den 90 km klassisch SKI-Langlauf noch tippen kann ist ungewiss, deshalb für Euch und mich die kleine Einstimmung und Anregung zum “ Daumen “ halten.

Aber der Reihe nach: Im Juni 2017 begleitete ich meine liebe Freundin Evi zur Vätternrundan als Supporter und „Windschattenmann“, weil sie ihr Trauma vom Jahr zuvor – Dauerregen und Aufgabe bei 200km sicher überwinden sollte.

Zur Belohnung erfuhr ich im Ziel, dass die 300km Rad um den Vätternsee zum Swensk Klassiker gehören und somit der erste und damit längste Streich von vieren geschafft wäre. Ruhm und Ehre für eine Sport- Schweden-Diplom, das passt doch in ein Jahr Pause vom Triathlon- Wettkampfbetrieb?!

Letztlich überzeugte mich Reiseteilnehmerin Gerlind, die auch wegen des Klassikers an der Radrunde teilnahm und die schon die Reise zum folgenden zweiten Part, dem Vansbrosimningen privat organisiert hatte. So taten wir uns zusammen für die weiteren Abendheuer.

Also registriert für das Flussschwimmen, Flug nach Stockholm gebucht und mich an Leihwagen und Quartier beteiligt, schon war der Schwedenklassiker eingerührt.

Die eindrucksvolle Fahrt vom Flughafen Stockholm zum Schwimmfest durch süße alte schwedische Dörfer und einsame Landstraßen gesäumt von unzähligen kleinen, in allen Farben wundervoll blühenden Lupinen-Meeren machte die zweite Reise schon zu einer lohnenden.

Beim Wettbewerb das übliche, shoppen auf der Messe, Startunterlagen, Strecke besichtigen usw.

Mein später Entschluss/Meldung hatte den Nachteil des Starts in der letzten Gruppe von 15, welche alle 15 Minuten zu ca. 200 Leuten in die Fluten gelassen wurden.

Vorher zwei km zum Start Flussaufwärts laufen, im Regen den Neo anpellen, Klamotten in bereitgestellte Anhänger werfen, mit bloßen Füßen im Matsch stehend aufwärmen, immerhin mit Musik in der Gruppe und los…

Die 3 km waren komplett geleint und gut einsehbar. Aber auch die unzähligen Badekappen bekleideten Köpfe vor mir. Der Triathlet wollte natürlich nicht nur genießen, sondern auch eine gute Zeit, zumal Gerlind als Ex-Schwimmerin drei Wellen vor mir gestartend, die Latte hochlegen würde. Also machte ich mich mit sau guter Tagesform und gutem Wassergeflügel auf, durch die nächste Welle vor mir zu pflügen. Kaum waren die weißen Badekappen durchkämpft, taten sich lauter rote Bojen vor mir im Fluss auf, also wieder durchwühlen und Blicke von den Brustschwimmern erhalten, die sonst nur Außerirdische zu Gesicht bekommen.

So ging das bis zur 2000m Marke. Hier, an der Flussgabelung mussten wir nicht nur nach rechts abbiegen, sondern jetzt wurde nicht mehr mit einer leichten Strömung geschwommen sondern dagegen. Nun wurde aus Mensch in Brust wirklich Treibholz. Der letzte km hatte also, noch einiges zu bieten.

Glücklich im Ziel nach ca 45′, wurden wir wie immer in Schweden mit warmer Blaubeersuppe versorgt, und nach dem heißen duschen im Regen war alles schön.

 

Fortsetzung folgt mit Teil drei “ Lindingöloppet“