TVB 09 | Spreewaldtriathlon 2019
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Spreewaldtriathlon 2019

Spreewaldtriathlon 2019

Der Spreewald-Triathlon 2019 / Von Schatti

während ein Großteil des TVB zum Arendsee fuhr, machten sich am 15.06. knapp 300 Lebensjahre und ca. 70 Jahre geballte Triathlonerfahrung, auf in den Spreewald. Frank Oppatt, Stefan Neupert, Thoralf Voigtländer, Holger Pohle und ich stellten sich der Herausforderung Mitteldistanz incl. Berlin/Brandenburger Meisterschaft.
Die große Hitze veranlasste etliche Teilnehmer schon im Vorfeld, von der MD auf die Olympische umzumelden. Das schwimmen, natürlich ohne Neo, war der mit Abstand angenehmste Teil des Wettkampfes. Thoralf, mit dem besten Material (Swimsuit) und eh der Schnellste, kam auch als Erster aus dem Wasser, gefolgt von mir mit 4min Rückstand. Danach in kurzem Abstand zueinander Stefan, Frank und Holger.
Auf der Radstrecke war es schon ordentlich heiß und wie immer im Spreewald windig. Es zog sich auf der Radstrecke ordentlich auseinander und man kam sich manchmal recht einsam vor. Aber irgendwie kam dann doch jemand von hinten oder man konnte noch mal überholen. Thoralf behauptete seine TVB-Spitzenposition, ich verlor noch 1min. Holger arbeitete sich auf den 3.Platz vor. Für Frank war es ein gebrauchter Tag. Das schwimmen lief schon gar nicht und auf dem Rad wurde es nicht besser. Also beendete er das Ding nach der 1.Radrunde.
Beim laufen waren es dann schon 33 Grad. Die ersten 2km im Wald und Schatten gingen noch, aber dann wurde es sehr heftig. Die Sonne brannte und vom Wind war nichts mehr zu spüren. Was mir sonst dort meist erst in der 4.Runde passiert, begann bereits in Runde 1. Ich wanderte, weil es nicht anders ging und mir gingen viele Gedanken zum aufgeben durch den Kopf. Aber ich dachte dann, aufgeben ist keine Option, nur wenn es gesundheitlich schädlich wird. Also quälte ich mich die 4 Runden durch. Am Rundenbeginn immer angefeuert von Frank und unserem Ehrenmitglied Achim. Die Strecke vom VP 1 nach 100m bis zum VP 2 nach mehr als 3,5km wurde von Runde zu Runde schlimmer, weil nach 2km der Mund völlig trocken war.
In Runde 2 überholte mich Stefan, allerdings mit einer Runde Rückstand. Irgendwann auch Holger, was wir beide aber nicht bemerkten. Ganz schlimm wurde es für mich, als Thoralf mich kurz vor Ende meiner 3.Runde überrundete. Aber auch die letzte Runde brachte ich zu ende und kam völlig ausgetrocknet ins Ziel, fast 40min langsamer als vor 2 Jahren.
Also trinken, trinken, trinken und ab in den See abkühlen. Das war beim laufen schon ziemlich hart, immer den kühlen See in der Nähe sehen, aber nur drum rum laufen zu müssen.
Die Strapazen und das Durchhalten haben sich dann aber gelohnt. In der AK 55 erkämpfte Thoralf den 2.Platz.

Noch besser erging es mir mit Platz 1, was mich nach der Leistung doch überraschte.

Mit den Altersklassenplatzierungen hatten wir natürlich auf die Platzierungen in der Berlin/Brandenburger Meisterschaft errungen Meister und Vizemeister !!!

Es ist natürlich nicht wirklich befriedigend, wenn man Berlin/Brandenburger Meister in der AK wird, weil man der Einzige im Ziel ist. Die anderen beiden waren nicht aus der Region. Meine Recherche ergab dann aber, dass noch 4 Berliner am Start waren, aber alle unterwegs aufgegeben haben. Also manchmal wird man einfach für das Durchhalten belohnt.


Also: Niemals aufgeben !!!